Konzeption

In unserer Arbeit begegnen uns Kinder mit unterschiedlichen
Bedürfnissen, Fähigkeiten und Voraussetzungen. Jedes Kind
ist eine eigenständige Persönlichkeit und wird, so wie es ist,
von uns angenommen und in seinen Stärken entsprechend
gefördert.

Es ist uns wichtig Kinder mit unterschiedlichen
Beeinträchtigungen, wie z.B Sprachbarrieren, körperlichen
und geistigen Defiziten und sozialen Auffälligkeiten in die
Gruppengemeinschaft einzugliedern. Mit der integrativen
Erziehung haben Kinder, Eltern und Erzieherinnen die
Chance, voneinander zu lernen, sich gegenseitig mit allen
Schwierigkeiten und Bedürfnissen zu akzeptieren und
unbefangen und ohne Vorurteile miteinander zu leben.

Unsere offene Arbeit ermöglicht Kindern die gesamte
Einrichtung und deren Möglichkeiten in Freispiel zu nutzen.
Die Gruppenräume sind sehr bewusst in Funktionsräume
aufgeteilt, damit haben die Kinder mehr Raum um ihre
Fähigkeiten und Neigungen intensiv zu trainieren und
zu erweitern.

Wir sind eine evangelische Tageseinrichtung und die
religiöse Erziehung fließt tagtäglich in kindgerechter Form
in unsere Arbeit ein. Gestützt wird sie durch regelmäßige
Gottesdienste in Zusammenarbeit mit unseren Gemeinde-
pfarrer Jörg Rudolph.

Unsere Aufgabe ist es den Kindern einen Lebensraum zu
schaffen, in dem sie angstfrei aufwachsen können. Der
innere Antrieb eines Kindes spielt eine maßgebende Rolle.
Es braucht eine Umgebung, die es interessiert und ihm Lern-
und Erfahrungsinhalte verschafft. Ein Kind muss
experimentieren, seine Originalität und Beweglichkeit
ausprobieren, um so sein Selbstbewusstsein und seine
Selbständigkeit zu stärken.

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, diese Basisleistungen
ihren Kinder zu bieten, indem unsere Räume und Materialien
so ausgelegt sind, dass wir den Kindern die Zeit und den Platz
geben können, um sich auszuprobieren.

Ein Tagesablauf in unserem Haus:
Die Tagesseirichtung öffnet um 7:00 Uhr.
Zwei Mitarbeiter befinden sich im Frühdienst, wobei wir darauf
achten, dass mindestens eine Mitarbeiterin eine Bezugsperson
unserer U3 Kinder ist.

Ab 8:00 Uhr hat das weitere Stammpersonal Dienstbeginn.
Die pädagogischen Mitarbeiter begebnen sich in ihre Bereiche.
(Das bedeutet, dass in jedem Raum eine Kraft die Kinder
während des Freispieles begleitet, beobachtet und als
Ansprechpartner zur Verfügung steht.)

Die Bezugspersonen der U3 Kinder sind immer in ihrer
Stammgruppe eingesetzt, um die Kinder zu empfangen und zu
unterstützen. Es beginnt das Freispiel. Die zuständigen
Mitarbeiter der U3 Kinder gehen mit ihren Kindern gegen
9:15 Uhr gemeinsam in die Cafeteria frühstücken. Die anderen
Kinder der Einrichtung nutzen das gleitende Frühstück.

Um 10:15 Uhr gehen alle Kinder in ihre Stammgruppen und
halten dort einen Morgenkreis. Dort werden die angeleiteten
Aktivitäten des Tages mit den Kindern besprochen und verteilt.

Ab ca.11:15 Uhr beginnt eine neue Freispielphase für alle
Kinder. Um 11:45 Uhr wird der Abschlusskreis eingeläutet und
die Kinder treffen sich wieder in ihren Stammgruppen zum
gemeinsamen Spielen, Singen oder Geschichte erzählen.

Die erste Abholphase ist von12:15 Uhr bis 12:30 Uhr.
Zwei Erzieherinnen gehen nun mit den Kindern, die zum
Mittagessen in der Einrichtung bleiben, in den hinteren
Essraum.

Danach findet in dieser Gruppe eine Ruhephase statt.
Eine Mitarbeiterin fasst ab 13:00Uhr die U3 Kinder zusammen
und geht mit ihnen in den Schlafraum. Die Kinder der
Blocköffnungszeiten werden in zwei Gruppen aufgeteilt und
essen dort einen Mittagssnack. Nach dem Snack findet dort
wieder das Freispiel statt. Zwei mal wöchentlich findet jeweils
dienstags und donnerstags ein angeleitetes Angebot statt.

Von 13:45 – 14:00 Uhr beginnt die zweite Abholphase.

Die 45 Std. Buchungskinder kommen nach der zweiten
Abholphase in die vorderen Bereiche der Einrichtung und
können dort die Räume nutzen. Auch für sie findet zweimal
wöchentlich ein angeleitetes Angebot statt. Die Abholzeiten
dieser Kinder sind gleitend.
Für sie endet der Tag um 16:00 Uhr.